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Der neue Liquiphant FTL51: Digital, einfach und sicher

Anforderungen im digitalen Zeitalter

Wer sein Unternehmen heute für das digitale Zeitalter vorbereitet, optimiert sowohl seine Informationstechnologie als auch seine Feldebene. Entscheidend ist, dass die Sensoren relevante Daten bereitstellen, um weitere Prozessoptimierungen und Effizienzgewinne anzustoßen. Wesentlich sind vor allem diese drei Anforderungen:

  • Ein zweiter, mobiler Weg der Kommunikation mit dem Sensor
  • Informationen zur vorbeugenden Wartung und Prozessoptimierung
  • Produktinformationen wie Handbücher oder Zertifikate jederzeit mobil vor Ort verfügbar halten

Industrie 4.0 ready

Der neue Liquiphant FTL51 ist speziell auf die Prozessindustrie zugeschnitten und bereits nach IEC 61508 entwickelt, so dass er sich ohne großen Aufwand direkt in SIL2- und SIL3-Applikationen bewähren kann. Zudem erfüllt er mit Heartbeat Technology die Anforderungen für einen effizienten und sicheren Anlagenbetrieb sowie die Voraussetzungen für die Industrie 4.0:

  • Der Liquiphant gewährt Ihnen mit Heartbeat Technology einen Röntgenblick in die Anlage. Sie verifizieren den Gesundheitszustand der Sensoren jederzeit ohne Prozessunterbrechung einfach mobil via Bluetooth® Technology.
  • Ein automatisch generierter Verifikationsbericht weist eine Frequenznachführung der Sensordaten aus und liefert damit eine wichtige Voraussetzung für die vorausschauende Wartung. Sie erkennen damit einsetzende Korrosion rechtzeitig und schätzen den Wartungsaufwand entsprechend ein. Damit leiten Sie entsprechende Prozessoptimierungen ab.
  • Die wiederkehrende Prüfung gemäß SIL oder WHG führen Sie einfach anhand eines intuitiven Wizards digital durch und erhalten am Ende automatisch eine Dokumentation.

Wie die Vibronik entstand

Georg H. Endress, der Gründer von Endress+Hauser, entwickelte Ende der 70er Jahre die Vision, einen dauerhaft dichten, vollmetallischen Sensor auf den Markt zu bringen. In der Vorstellung von Endress sollte der vollmetallische Sensor einen Stab haben, der prüfe, ob Flüssigkeit vorhanden sei. Kapazitiv und konduktiv fielen als Messprinzipien aus, da sie nicht vollmetallisch umzusetzen waren. Anfang der 80er Jahre lösten die Entwickler dann die Herausforderung mit einer symmetrischen Zweistablösung.

Ein neues Messprinzip war geboren: die Vibronik. Ein piezoelektrischer Antrieb bringt die Gabeln in Schwingung. Sobald ein Medium die Metallgabel bedeckt, ändert sich die Schwingfrequenz und der Sensor verwandelt die Information in ein Output-Signal.

Bis heute hat sich der Liquiphant bei seinem Einsatz von über 6 Millionen Mal weltweit als universelles Messprinzip bewährt, das keinen Abgleich auf Medien benötigt. Heute greift man digital auf die Daten zu, ist nach den Prinzipien der funktionalen Sicherheit entwickelt und ist noch einfacher in der Handhabung.

Technische Daten

  • Prozesstemperatur von -60°C bis +150°C
  • Prozessdruck bis 100bar
  • Umgebungstemperatur von -50°C bis +70°C
  • Viskositäten bis 10.000 mPa*s
  • Verlängerungsrohr bis zu 6 m
  • Mediumdichte >0,4 g/cm³

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